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Nicht ohne mein Rad

Deutschland ist ein Land der Radfahrer. Es gibt etwa 70 Millionen Fahrräder in Deutschland. 75 Prozent der unter 25-Jährigen treten in die Pedale. Das Fahrrad ist sogar bei den Senioren noch ein Hit: immerhin besitzen noch 43 Prozent der über 80-jährigen einen Drahtesel.

Allein in Berlin strampeln täglich Millionen Menschen auf den Radwegen der Stadt und absol­vieren damit zwölf Prozent aller in der Bundes­haupt­stadt zurück­ge­legten Wege mit dem Drahtesel.

Immer mehr dieser Fahrrad­lieb­haber kaufen ihr Mountainbike, das Rennrad, Fahrrad-Trikots und ‑hosen oder alles notwendige Zubehör wie Fahrrad­be­leuchtung, Luftpumpen, Fahrrad­schläuche oder Sattel­ta­schen im Internet. Vor dem Kauf eines Draht­esels sollte man sich die Frage stellen, für welchen Einsatz­zweck das Rad maßge­schneidert sein sollte. Wer das Fahrrad für den täglichen Arbeitsweg braucht, wird besonders auf einen bequeme Sitzpo­sition, effizient arbei­tende Kotflügel und natürlich die vom Gesetz­geber vorge­schriebene Sicher­heits­aus­stattung wie Reflek­toren und Beleuchtung achten. Sollen auf dem Fahrrad auch Kinder als Passa­giere oder der Einkauf aus dem Super­markt trans­por­tiert werden, müssen Rahmen und Reifen besonders stabil konstruiert sein. Außerdem braucht es in diesem Fall einen belast­baren Gepäck­träger, der auf dem Fahrrad montiert ist.

Das Leben ist wie ein Fahrrad: Man muss sich ständig vorwärts­be­wegen, wenn man das Gleich­ge­wicht nicht verlieren will.

Immer mehr Freizeit­sportler entdecken das Fahrrad als ihr favori­siertes Sport­gerät. Seit Jahren steigender Beliebtheit – trotz aller Doping­fälle im Profi­sport – erfreut sich das Rennrad. Wer der Natur den Vorzug vor der Landstraße gibt, greift zum Mountainbike. Alle dieje­nigen, die es ein wenig gemüt­licher angehen wollen und Bewegung nicht als Leistungs­sport, sondern als Lebens­ver­län­gerung und Steigerung des Wohlbe­findens sehen, greifen zum Trekking- oder Tourenrad. Das Revival des Klapp­rades: Ein schon fast verges­sener Rad-Klassiker hat in den letzten Jahren ein Revival erlebt: Das Klapprad.

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Räder passen spielend in den Kofferraum
Die modernen High-Tech-Geräte haben freilich wenig mit den wacke­ligen und behäbigen Falträdern der 60er-Jahre zu tun. Mini-Packmasse, 14-fach-Schal­tungen und extrem geringe Gewichte machen das modern Faltrad zum täglichen Begleiter vieler Stadt­men­schen. Vor allem im urbanen Umfeld sind diese Räder extrem beliebt. Da sie spielend in den Kofferraum von Klein­wagen passen, wählen viele „Park & Ride“ wortwörtlich: Mit dem Auto bis zum Stadtrand, den Rest mit dem Fahrrad.

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