die körperbewegung
Wohlauf

Die Körperbewegung

Den Körper in Bewegung setzen tut gut – dem Körper und dem Geist. Verschiedene Studien zeigen, dass die mensch­liche Muskel­kraft ab dem 50. Lebensjahr ca. 1,5% pro Jahr nachlässt und die Funktion des Bewegungs­ap­pa­rates reduziert wird.

Aus medizi­ni­scher Sicht ist somit die Verbes­serung bzw. Aufrecht­erhaltung der Lebens­qua­lität unter beson­derer Berück­sich­tigung der körper­lichen Leistungs­fä­higkeit mit zuneh­mendem Alter eine der zentralen Aufgaben. Einseitige Belas­tungen der Wirbel­säule, Überbe­an­spru­chung, Bewegungs­mangel und fehlende Entspannung sind alltäg­liche und typische Ursachen für schmerz­hafte Muskel­ver­span­nungen und frühzeitige Abnut­zungs­er­schei­nungen.

Diesen Störungen und den daraus folgenden Beschwerden können Sie durch Training vorbeugen bzw. bereits vorhandene Beein­träch­ti­gungen lindern. Viele Kranken­kassen bieten Kurse an, geben Anregungen mit vielen Angeboten. Kurse von freien Trägern werden von den Kranken­kassen mit einer Kosten­über­nahme unter­stützt, fragen Sie Ihre Kranken­kasse.

Schon mal Aquafitness probiert? Gymnastik im Wasser ist ideal für ältere Menschen und in den meisten Schwimm­bädern gibt es dazu Angebote, auch kostenlose.

Nordic Walking stärkt Ihr ganzes Körper­system und durch den Stock­einsatz im Nordic Walking wird die Oberkör­per­mus­ku­latur zusätzlich trainiert.

Qigong ist eine alte chine­sische Form von bewegungs­ori­en­tierten Gesund­heits- und Medita­ti­ons­übungen. Qigong stärkt Ihre innere Balance und verbessert Ihre körper­liche Koordi­na­ti­ons­fä­higkeit. Ihr allge­meinen Gesund­heits­zu­stand und Ihr Immun­system werden gestärkt, Verspan­nungen und Energieblo­ckaden lösen sich.

Tai Chi kommt aus China, durch fließende und harmo­nische Bewegungen sind viele Menschen auch hier im Westen begeistert. Tai Chi faszi­niert durch die Vielschich­tigkeit, die Synthese aus Kampf­kunst, Meditation, Medizin und Philo­sophie. Tai Chi in China bzw. Asien wird vor allem zur Gesund­heits­vor­sorge, Bewusst­seins­ent­wicklung und zur Steigerung der Lebens­qua­lität prakti­ziert. Tai Chi ist die Kunst sich im Einklang mit der Natur zu bewegen. Durch Harmonie von Yin und Yang entsteht ein freier Fluss der Lebens­en­ergie Qi. Ein Mehr an Energie führt zu größerer Gesundheit. Die Erfahrung tiefer Gelas­senheit, innerer Stärke und Vitalität sind wieder möglich. Der gesamte Organismus und die Lebens­en­ergie werden gestärkt. Tai Chi steht nicht dafür Höchst­leis­tungen zu erbringen, sondern ein den äußeren Umständen angemes­senes Maß an Energie einzu­setzen.

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Yoga ist eine indische Lehre, die eine Reihe geistiger und körper­licher Übungen umfasst. Yogaübungen verfolgen heute zumeist einen ganzheit­lichen Ansatz, der Körper, Geist und Seele in Einklang bringen soll. Vor allem in den westlichen Ländern wird Yoga häufig in Unter­richts­ein­heiten vermittelt. Eine solche kombi­niert Asanas, Phasen der Tiefen­ent­spannung, Atemübungen sowie Medita­ti­ons­übungen. Angestrebt wird eine verbes­serte Vitalität und gleich­zeitig eine Haltung  zu innerer Gelas­senheit.

Tisch­tennis Oh weh, mag so mancher denken, nachdem man im Fernsehen ein inter­na­tio­nales Turnier gesehen hat. Hier springen die Spieler heftig hin und her. Aber Tisch­tennis kann auch wesentlich ruhiger und gelas­sener gespielt werden. Tisch­tennis beugt dem „Einrosten“ vor und wirkt belebend auf das Gehirn. Im Freien gespielt, fördert Tisch­tennis den Sauer­stoff­gehalt des Gehirns und sorgt somit für eine wesentlich besser Durch­blutung. Das Reakti­ons­ver­mögen wird ebenfalls gestärkt, auch dann, wenn man langsamer spielt und nicht ganz so heftig hin und her springt wie die Profis.

Dranbleiben, Rausgehen, mit Stöcken, Kellen, Boule-Kugeln, Federball, Fußball, Badeanzug und/oder ‑Hose im Gepäck, vielleicht mit dem Fahrrad, oder einfach nur mal zu Fuß gehen, die sonst zwei gefah­renen Stationen mit den Öffent­lichen laufen und danach in diesem wunder­schönen Frühling draußen im Kaffeehaus sitzen, das ist ein guter Plan.

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