kultur

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Projekt Langzeitgedächtnis

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Lebenserfahrungen von denen erzählt, die sie erlebt haben.

Viele von uns erinnern sich sicherlich mit Vergnügen an ihre Kindertage, auf den Knien des Großvaters sitzend, tief versunken in den Geschichten, die uns erzählt wurden und aufmerksam lauschend, um kein einziges Wort zu verpassen. Diese Geschichten wurden erzählt, um Erfahrungen weiterzugeben, die einem das Leben gelehrt hat. Gerade für die jüngeren Generationen wurden damit Werte einer anderen Epoche anhand von persönlichen Lebenserinnerungen weitergeleitet.

 

Mutter der Rockmission

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Rock’n'Roll-Legende Patti Smith (64) pflegt eine besondere Art des Gedenkens.

“Irgendwo habe ich auch eine kleine Urne mit seiner Asche, die ich manchmal mit auf Reisen oder auf Konzerttouren nehme”, sagt die 63-jährige Künstlerin in Erinnerung an ihren Freund Robert Mapplethorpe, der 1989 an Aids starb, in einer kürzlich erschienenen Ausgabe der Zeitschrift Brigitte. In den 70er Jahren waren die Musikerin und der Fotograf Mapplethorpe ein Paar und lebten unter anderem im berühmten Chelsea Hotel in New York.

 

Bleiben Sie bloß entspannt!

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Auch im E-Musik-Bereich gab es
künstlerische Epochen, die nicht unbedingt
zum Segen der Musik beitrugen

Interessante und spannende Radiosender gehören längst der Vergangenheit an.

Bis heute haben wir uns an die vielen neuen Formate im UKW-Rundfunk noch immer nicht richtig gewöhnt. Was da tagtäglich gesendet wird, übertrifft – bis auf wenige Ausnahmen – das was Ohren überhaupt noch ertragen können. Die Bandbreite der Inhalte ist schnell auf zwei kurze Nenner gebracht: (a) Zu hören sind abgegriffene, abgehörte Popsounds aus den letzten 30 Jahren. Leider sind das häufig keine Perlen. Die hört man fast nie. Oder (b) der Inhalt beschränkt sich lediglich auf: "Rufen Sie an, hier können Sie was gewinnen!" Das war's dann auch schon. Unsere zeitgenösssiche und aufsehenerregende Vielfalt der Hörfunk-Themen. Bezeichnungen wie ‚Dudelfunk‘ scheinen hier schon verharmlosend.

 

Wie es im Buche steht

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Auch im Alter kann man
schriftstellerisch tätig werden.

Sie schreiben Kriminalromane oder Kurzgeschichten für Kinder, feilen an Gedichtversen, verfassen historische oder politische Sachbücher oder bringen ihre Lebenserinnerungen zu Papier. So erzählt Christine Matouschek, pensionierte Bankdirektorin, in ihren Satire-Bänden »Frontal« mit ihrer berühmt-berüchtigten Beobachtungsgabe und jeder Menge Sprachwitz allerlei Skurriles, Lustiges und Nachdenkliches aus dem Alltag – knapp, gnadenlos lästernd und doch mit augenzwinkernder Herzlichkeit.

 

Provokation vs. Klischee

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Heike Henning hat es geschafft,
alte Tänzer der Oper Leipzig auf die Bühne
zurück zu bringen

Die Sendung Lebenszeit im Deutschlandfunk, hat uns begeistert:

Provokation vs. Klischee,
ein Gespräch mit interessanten Gästen
zu veränderten Bildern von Alten in der Kunst, im Film und Tanz, in Literatur.
Der Einstieg mit Musik von Young@
Heart
, "I feel good, I feel nice", lässt einen swingen und lächeln. Young@Heart
ist ein Chor von coolen Rentnern und wenn die 93-jährige Eileen singt: "Should I Stay or Should I go", liegt man unterm Tisch. In jedem Alter!

 

Überall warten

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Kennen Sie das auch? Sie stehen an der Haltestelle, im Moment hoffentlich gut eingemummelt, was sich von innen anfühlt wie Presswurst.

Arme und Beine stehen etwas vom Körper ab. Den heruntergefallenen Fahrschein aufheben ist ein Wagnis, ohne auf den Kopf zu fallen. Geschmeidig wie das Michelin-Männchen, das schon 112 Jahre alt ist, bemüht man sich um eine möglichst gute Figur beim hin- und herstapfen.

 

Nicht nur ein Feiertag

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Jede Zukunft braucht
Erinnerung und Geschichte.

9. November 1989
Die Pressekonferenz vom 9. November 1989, übertragen vom DDR-Fernsehen, hat einen festen Platz in Millionen Köpfen. Die Aussage, das zögern und stolpern Günter Schabowskis über den Satz: „...Das tritt meiner Kenntnis nach...ist das sofort, unverzüglich...“ betreffend die „Gewährung der Reisefreiheit“, ist fester Bestandteil deutscher Geschichte. An der Bornholmer Straße wurden um 23:30 die Passkontrollen eingestellt, Tausende machten sich auf den Weg, da tanzte nicht nur der Bär.

 

Dreimal in der Hall of Fame

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Das ist Weltrekord und hat außer
Eric Clapton noch kein Musiker geschafft.

Clapton galt als hochbegabt, mit 16 schrieb er sich im Kingston College of Art ein, nach einem Jahr Probezeit wurde er wegen mangelndem Engagement wieder entlassen. Clapton hatte den American Blues für sich entdeckt und steckte seine ganze Energie in diese Musik. Die erste Gitarre bekam er mit 13, mit 17 bekam er die erste elektrische Gitarre, hier startete seine Karriere. 1963 spielte er mit verschienen Bands und war der angesagteste, coolste Spieler im R&B Pub Curcuit, weshalb er kurze Zeit später ein Angebot der Yardbirds bekam.

 

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