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Gesundheit

Die Leber der Anderen

In der Nacht hatte ich eine oscarreife Idee für einen einzigartigen Film.

Da ist so ein Stasi-Offizier, so ein ganz fieser, schlimmer, und der hat, na, sagen wir mal, eine sehr kranke Leber. Ich weiß auch nicht, warum und woher. Und der verfolgt nun eine ganz junge, hübsche und sehr sympathische Frau, die nicht trinkt und noch nie getrunken hat und - was in der Zone sehr selten vorkam - auch keine Tabletten missbraucht. Diese junge Frau, rein und unschuldig muss sie aussehen, mit großen Brüsten, spielt - halten Sie sich fest - die berühmte Scarlett Johansson! In meinem großartigen Film hat sie nur einen einzigen Fehler: Ihre Leber ist völlig gesund. Das ist eins der Wunder dieses cineastischen Großwerks, denn eigentlich lebt sie im Chemiedreieck Halle-Leipzig-Bitterfeld.

 

Die Körperbewegung

Den Körper in Bewegung setzen
tut gut – dem Körper und dem Geist.

Verschiedene Studien zeigen, dass die menschliche Muskelkraft ab dem 50. Lebensjahr ca. 1,5 % pro Jahr nachlässt und die Funktion des Bewegungsapparates reduziert wird. Ebenso lassen der Gleichgewichtssinn und die Gedächtnisleistung nach und sollte deshalb trainiert werden. Aus medizinischer Sicht ist somit die Verbesserung bzw. Aufrechterhaltung der Lebensqualität unter besonderer Berücksichtigung der körperlichen Leistungsfähigkeit mit zunehmendem Alter eine der zentralen Aufgaben.

 

Gut auf den Beinen

Prothesenträger haben es im
Alltag schwer: Nicht immer tut das künstliche Bein was es soll,
und die Bewegung ist holprig.

Forscher des Fraunhofer-Instituts für Produktionstechnik und Automatisierung IPA stellen auf der Messe Sensor+Test 2010 ein neues Steuerungssystem vor, das auf willkürliche Gedanken reagiert. Damit lässt sich die Prothese wie ein natürliches Bein bewegen.

 

Die seelische Wunde

Die Nachrichten über Fälle von Miss-
brauch an Schulen und Internaten, Kinder- und Jugendeinrichtungen
haben die Öffentlichkeit bundesweit aufgerüttelt.

Wie aber kann den Opfern geholfen werden, die oft noch Jahre nach dem Missbrauch an den Folgen leiden – an Ängsten, Depressionen, "flash backs" und Persönlichkeitsveränderungen?
Seit kurzem bietet die Klinik und Hochschulambulanz für Psychiatrie und Psychotherapie des Campus Benjamin Franklin (Charité - Universitätsmedizin Berlin) ein dreimonatiges stationäres Therapieangebot für Menschen mit posttraumatischer Belastungsstörung nach schwerer Traumatisierung an.

 

Diagnose: Jetzt erst recht!

Unter dem Motto "Jetzt erst recht!" begeben sich 30 Brustkrebspatientinnen im April auf eine sechswöchige Reise.

Sie wollen den "Camino Francés", den Jakobsweg bezwingen. Den Brustkrebs haben sie bereits bezwungen, die Aktion der Deutschen Sporthochschule Köln in Kooperation mit Haus Lebenswert e.V. soll den Frauen jetzt dabei helfen, wieder eine neue Beziehung zu Körper und Seele aufzubauen.

 

Geht runter wie Wasser

Am 22. März war Weltwassertag, in
diesem Jahr unter dem Motto „Gesundes Wasser für eine gesunde Welt“.

Wasser ist lebenswichtig: Es versorgt uns mit Mineralstoffen und Spurenelementen, schwemmt Giftstoffe aus und regelt die Körpertemperatur. Durch Stoffwechselprozesse gehen dem Körper jedoch pro Tag etwa zwei Liter Wasser verloren. Regelmäßiger Nachschub ist daher wichtig – sonst arbeiten Körper und Geist nur halb so gut, und sogar das Hautbild leidet.

 

Alternativ gegen Krebs

Das Klinikum der J.W. Goethe-Universität baut als erstes Onkologisches Spitzenzentrum in Deutschland den Bereich Komplementäre Onkologie aus.

Schulmedizinische und natürliche Therapieformen werden in der so genannten Komplementären Onkologie am Universitären Centrum für Tumorerkrankungen (UCT) zusammengeführt. Am UCT arbeiten alle Krebsspezialisten eng zusammen, es ist von der Deutschen Krebshilfe als Onkologisches Spitzenzentrum ausgezeichnet.

 

Laßt den Kopf nicht hängen

Das Hirn will, kann
und sollte gefordert werden.

Laut einer kürzlich veröffentlichten
Studie des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung erfordern hohe Denkleistungen die Anpassung der Hirnaktivität an die Aufgaben-
schwierigkeit. Dies gilt gleichermaßen für jüngere und ältere Erwachsene.
In beiden Altersgruppen erreichten Teilnehmer, deren Hirnaktivität mit steigender Aufgabenschwierigkeit zunahm, höhere Leistungen als Personen, deren Hirnaktivität gleich blieb oder abnahm.

 

Keine Ruhe mehr hören

Es pfeift, es klingelt, es rauscht –
und es kann sehr belasten.

Etwa 10 Prozent der Bevölkerung erleben irgendwann in ihrem Leben Ohrgeräusche. Oft wird der Tinnitus nach einem Weilchen kaum noch wahrgenommen, manchmal entsteht daraus aber eine erhebliche Beeinträchtigung. Allein in Deutschland leiden nach einer Studie der Deutschen Tinnitus-Liga etwa 1,5 Millionen Menschen stark unter chronischem Tinnitus.

 

Ich mag nicht mehr!

Ein Alptraum für viele ist, irgendwann einmal an pumpenden, gluckernden, lebenserhaltenden Maschinen zu hängen.

Aber was für ein Leben ist das? Menschen, die über Monate im künstlichen Koma dahin dämmern, kann man nicht mehr fragen. Ein Unfall, oder schwere Krankheit und altersbedingte, massive Einschränkungen, können den Segen der hochentwickelten, medizinischen Möglichkeiten in ein Desaster verwandeln. Für den Leidenden und die Angehörigen.

 

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